
Blauhäher
Er verfügt, neben dem typischen „piiieh-piiieh“-Ruf, über ein breites Repertoire an Lauten und kann den Ruf anderer Arten – z.B. von Greifvögeln – nachahmen. Auf diese Weise warnt er Artgenossen und hält Eindringlinge von seinem Revier fern. Der Vogel gilt auch als Nesträuber, der im Frühjahr Eier und Jungvögel frisst. ( =( )
Blauhäher sind monogam und bleiben ein Leben lang zusammen. Beide Elternteile bauen ein unordentliches schalenförmiges Nest aus Zweigen, Gras und Stängeln in einem Baum oder Busch, häufiger in Koniferen. Aber nur das Weibchen bebrütet zweimal im Jahr siebzehn Tage lang 3–6 Eier. Die Eier sind grünlich und braun gesprenkelt. Nach siebzehn bis einundzwanzig Tagen sind die Jungvögel flügge.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den Osten Nordamerikas vom Süden Kanadas bis zum Golf von Mexiko. Im Englischen wird der Vogel Blue Jay genannt.

Eichelhäher -ich nenne ihn gerne "den Wächter des Waldes"-
Der Alarmruf ist ein unüberhörbares, raues und charakteristisches Rätschen. Der üblichere Ruf ist dchää-dchää und bisweilen ist ein bussardartiges, reines piüü vernehmen. Der Gesang ist leise schwätzend. Der Eichelhäher ist in der Lage, Stimmen anderer Vögel oder Geräusche nachzuahmen. Er fällt durch sein ausgeprägtes, lautes Warnverhalten auf.
Sehr charakteristisch und auffällig ist der Flug dieser Art, der durch die unregelmäßigen Flügelschläge leicht unbeholfen wirkt und bei dem die auffällige Färbung besonders deutlich zur Geltung kommt. Meist werden nur kurze Strecken überflogen und geschickt die Deckung von Waldrändern und Gebüschen ausgenutzt, wobei weitere Vögel eines Trupps meist mit deutlichem Abstand folgen. Im Wald fliegt der Vogel sehr geschickt und wendig auch in geschlossenen Beständen.
Gerne brütet der Eichelhäher in Fichten- und Tannendickichten. In der offenen Landschaft ist er zur Brutzeit nur selten zu finden.
Anfang April baut der Eichelhäher im Geäst der Waldbäume sein flaches Nest, nicht sehr hoch über dem Boden, meistens nur in einer Höhe von 2-10 Metern. Es besteht aus Zweigen und Halmen. Innen baut er es meistens mit feinen Wurzeln, Moos und ähnlichem Material aus. Das Weibchen legt fünf bis sieben graugrüne, bräunliche gefleckte Eier, die Brutzeit liegt zwischen Ende April und Juni und dauert 16 bis 17 Tage. Die Nestlingszeit beträgt 19 bis 20 Tage. Der Eichelhäher brütet nur einmal im Jahr.
Raben und Krähen
Trotz ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, Wörter und kurze Sätze sprechen zu lernen, werden heute kaum noch Raben oder Krähen als Heimtier gehalten. Zwar kann einem die Keckheit der Raben lästig werden, doch für den Verhaltensforscher Konrad Lorenz überwogen eindeutig die Freuden der Rabenhaltung:
„Wenn ich auf einem Spaziergang in den Donauauen den sonoren Ruf des Raben höre und auf meinen antwortenden Ruf der große Vogel hoch droben am Himmel die Flügel einzieht, in sausendem Falle herniederstürzt, mit kurzem Aufbrausen abbremst und in schwereloser Zartheit auf meiner Schulter landet, so wiegt dies sämtliche zerrissene Bücher und sämtliche leergefressenen Enteneier auf, die der Rabe auf dem Gewissen hat.“ (Konrad Lorenz, München 1964)
Ergänzend sollte man sagen, dass die Haltung von Wildvögeln (speziell Rabenvögel) einer besonderen Erlaubnis bedarf. Diese muss in Deutschland normalerweise im zuständigen Landespräsidium beantragt werden. Der Antrag wird in der Regel an die untere Landschaftsbehörde weitergeleitet, von welcher dann die erforderlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung mitgeteilt werden. Um mit dem Antrag erfolgreich zu sein, bedarf es im Regelfall des Nachweises einer geeigneten Unterbringung für den Vogel sowie vogelkundlicher Kenntnisse (Falknerschein o. ä.). Auswilderungsfähige Rabenvögel dürfen nur unter sehr strengen Vorgaben gehalten werden.
Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge sind Raben und Krähen die Vögel mit der größten Intelligenz. Ein Rabe scheint zu wissen, dass ein Futterversteck nur dann sicher ist, wenn er beim Verstecken nicht beobachtet wird. Weiterhin wurden sie dabei beobachtet und gefilmt, wie sie auf stark befahrenen Straßen auf das Grünsignal der Ampel warteten bis sie die so bearbeitete Nahrung von der Straße holten. Häufig sieht man sie auch als Begleiter von Wölfen oder anderen Raubtieren, um diesen dann, mit ihrer berüchtigten Frechheit, in Gruppen die erlegte Beute abzujagen.(wenn mans ausführlicher wissen will: in wikipedia nachlesen)

Rabenkrähe (aus dem Artikel "Aaskrähe")
Sie erreichen ein Alter von bis zu 19 Jahren im Freiland und bilden monogame Paare, die in der Regel bis zu ihrem Lebensende zusammen bleiben. Ihre großen Nester sind in den Kronen hoher Bäume oder auf Strommasten zu finden. Oft am Waldrand, in baumbestandener Ackerlandschaft oder großen Parkanlagen in der Stadt. Das Weibchen brütet in 18 bis 20 Tagen vier bis sechs Junge aus. Diese sind nach vier bis fünf Wochen flügge.
Die beiden Unterarten der Aaskrähe Rabenkrähe und Nebelkrähe sind über ganz Europa verbreitet. Dabei haben sich diese zwei Unterarten den Kontinent sozusagen aufgeteilt: Westlich der Elbe kommt die Rabenkrähe vor, östlich die Nebelkrähe.
Familie: Rabenvögel
(Quelle:wikipedia)
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